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Baumpfad im Kurpark

Baumpfad im Kurpark

 

Von alters her werden die Menschen von Bäumen fasziniert. Eine Wesensgleichheit zwischen Baum und Mensch wurde empfunden. Der Baum steht nicht nur aufrecht wie der Mensch, er gedeiht, reift und stirbt auch wie dieser. In der christlichen Religion regen Bäume als Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse seit Jahrtausenden zum Nachdenken an. In vielen Naturreligionen haben Bäume Heiligen-Status. Der Mensch in früherer Zeit stand in sehr enger Beziehung zum Baum, der seit jeher als Symbol des menschlichen Lebens angesehen wird.
Im Zuge der Zivilisation hat sich der Mensch immer weiter vom Baum entfernt. Das Verständnis für die Bäume, gerade im Siedlungsbereich, das Gefühl für die Größe und das Alter der „grünen Begleiter" ist abhanden gekommen.
Jahrhunderte alte Bäume müssen Baumaßnahmen weichen oder, gestresst durch negative Umwelteinflüsse, werden sie krank und sterben. Damit verändert sich auch das Stadtbild grundlegend. Der „Baum- und Gehölzlehrpfad" hilft Eltern und Kindern die Natur zu entdecken und Wissen über die Umwelt zu sammeln. Gerade in der Stadt sind heute für das Leben und Überleben der Bäume vielfach ökologische, gestalterische und ökonomische Aspekte ausschlaggebend.  Die alten Bäume bergen viele Geheimnisse  und hinterlassen bei den Menschen oft tiefe Eindrücke. Beinahe jeder hat seine persönlichen Erfahrungen, und viele Jugenderinnerungen sind häufig mit einem bestimmten Baum verbunden.

Auf einen ausgeschilderten Rundweg werden  im Kurpark 45 verschiedene Gehölzarten vorgestellt. Im Begleitheft, welches im Palmen- und Vogelhaus erhältlich ist, erfährt der Besucher viele Details zu den Gehölzarten.

 

Pflanzen eines Baumes zur Eröffnung des Baumpfades durch Jörg Höhne (links) Prof. Parthier von der LeopoldinaProf. Parthier, Jörg Höhne und Freiherr von Fritsch bei der Eröffnung des Baumpfades